Monatsrückblick Juli 2019

Liebe Freunde, schon wieder liegt ein Monat hinter uns.
Im Juli haben 4 Hunde ihr großes Glück gefunden, denn Ariadni, Charlie, Jason und Bobby durften Dank des Vereins Stray Einsame Vierbeiner zu ihren neuen Familien reisen. Wir wünschen den süßen Nasen von ganzem Herzen ein wunderschönes Leben. 🍀

Kastriert wurden Vivi, Bruce und Carouso.
Bei der Hündin Vivi wurde Foteini um Unterstützung gebeten. Vivi ist eine Hündin mit einem Zuhause und es wurde beobachtet, wie sie immer und immer wieder neue Welpen hatte, die dann plötzlich verschwunden sind. Es war Foteinis Tante, die darauf aufmerksam wurde und die Besitzer der Hündin konnten davon überzeugt werden, dass Kastration die bessere Lösung sei. 
Nicht oft bietet sich die Möglichkeit auf diese Weise zu helfen. 
Und es ist eine Hilfe in mehrerlei Hinsicht!
Die Hündin muss nun nicht immer wieder neue Welpen gebären, um sie dann verschwinden zu sehen. – Was für einen Verlust muss eine solche Hundemama jedes Mal erleiden? 
Und endlich ist sie auch den Verfolgungsjagden der Rüden nicht mehr ausgeliefert! Denn auch die Hunde, die einen Besitzer haben, leben meist draußen auf dem Grundstück und werden nicht wohlbehütet ins Haus geholt, um sie vor all dem zu bewahren.
Zudem werden keine weiteren Welpen mehr ausgesetzt oder gar getötet.  
Aber auch für die Rüden in der näheren Umgebung ist die Kastration der Hündinnen eine große Entlastung. Nicht selten kommt es zu bitteren Kämpfen um eine läufige Hündin, die für so manchen Hund entweder mit schweren Verletzungen oder gar tödlich enden.
So können wir immer nur hoffen, dass noch mehr Menschen dort zu der Einsicht kommen, sich unterstützen und ihre Hunde kastrieren zu lassen. – Nur so kann weiteres Leid vermieden werden! 
Denn die meisten Hunde, die sich auf der Straße wiederfinden, wurden nicht dort, sondern irgendwo in einem Zuhause geboren, wo man aber keine weiteren Hunde haben wollte.

Aber auch viele Hunde, die auf den Straßen unterwegs sind, sind ehemalige „Arbeitshunde“. Taugen sie nichts mehr für ihre Arbeit, weil sie alt oder krank sind, dürfen sie bestenfalls an Ort und Stelle bleiben, um ohne medizinische Versorgung langsam zu ihrem Ende zu finden oder aber, sie werden irgendwo auf die Straße gesetzt und sich selbst überlassen. Und das obwohl sie oft schon zu schwach sind, um sich irgendwo Futter zu suchen.
Auf solche Hunde trifft Foteini immer und immer wieder! Und kann nur bedingt helfen.
So wandert derzeit ein ausrangierter Hund eines Schäfers durch den Ort, um nach Futter zu suchen. So wie sein Körper von Räude übersäht ist, kann man sich schon denken, warum der Schäfer ihn nicht mehr haben wollte. – So einfach wäre es doch, wenn die dortigen Schäfer die Hilfe von Tierschützern wie Foteini annehmen würden, würde sie doch uns um Hilfe bitten können, damit die nötigen Medikamente für die Hunde zur Verfügung gestellt werden.
Leider ist es aber so, dass Foteini den Hunden meist nur helfen kann, indem sie sie ohne die Zustimmung der Schäfer füttert und medizinisch versorgt. 

Und auch bei den Hunden des Schäfers in der Nähe der Müllkippe, ist es immer wieder das größte Problem, dass die Tiere weder mit ausreichender Menge Futter noch mit den nötigen Medikamenten versorgt werden. Und auch hier wäre die Kastration der Hündinnen ein erster Schritt, um weiteres Leid zu vermeiden. Haben die Hündinnen Welpen, dann begleiten sie ihre Mama bei der Futtersuche mit auf die Straße. Und Jahr für Jahr, werden die Welpen dort überfahren. So auch in diesem Jahr.😢
Fliegt mit den Engeln ihr armen kleinen Seelen.💔🌈
Und Foteini steht machtlos daneben, haben die Hunde doch eigentlich einen Besitzer.

Ich sitze hier und finde es mehr als bedrückend, diesen Text zu schreiben, weiß ich doch, wie sehr es Foteini oft mitnimmt. Gerade diese Fälle, bei denen sie nicht wirklich helfen oder eingreifen kann, lassen ihr Herz schwer werden. – Obwohl sie auch dort immer alles tut, was in ihrer Macht steht! 
Und sei es nur, diesen Hunden einen Tag mit vollem Bäuchlein zu verschaffen.

Für uns gab es in diesem Monat nicht viele neue „Geschichten“ zu sehen, aber für Foteini sind die tagtäglichen Geschichten, die sie uns ja gar nicht alle erzählen kann, schon herzergreifend genug, auch ohne das neue Hunde / neue Notfälle bei ihr in ihrem eh schon überfüllten Shelter landen…😞

Was für ein Trost ist es doch, zu wissen, dass Foteini dank eurer Unterstützung, weiß, dass ihre Schützlinge nicht hungern müssen und auch medizinisch gut versorgt sind. Und auch, dass sie weiß, dass wir alle hinter ihr stehen und ihre Arbeit begleiten und bestmöglich unterstützen!
Egal, ob sie ihre eigenen Hunde oder die auf der Straße, auf der Müllkippe oder Gott weiß wo füttert oder mit Medikamenten versorgt …
Danke, dass ihr für sie da seid!!!🥰🥰🥰 – Ich weiß wieviel Kraft sie daraus schöpft!

Die Monatsrückblicke der vergangenen Monate und weitere Infos findet ihr auf unserer Homepage 😉
http://pfoetchenhilfe-bayern.de/

Ich wünsche Euch einen schönen August!